Stadtwildnis & Fuchsverhalten

Der Rotfuchs als Stadtbewohner

Informationen über Biologie, Verhalten und Lebensweise des Rotfuchses in deutschen Städten und Wohngebieten – sachlich und auf Basis allgemein zugänglicher wissenschaftlicher Grundlagen.

Rotfuchs in seiner natürlichen Umgebung
Ratgeber

Aktuelle Beiträge

Hintergrundinformationen über Rotfüchse als Stadtbewohner in Deutschland.

Rotfuchs in einem Wohngebiet

Fuchs im Garten: Warum er kommt und wie er sich verhält

Rotfüchse besuchen zunehmend Privatgärten in deutschen Städten. Dieser Beitrag erklärt, was Füchse in Gärten suchen, welche Spuren sie hinterlassen und wie Konflikte vermieden werden können.

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Rotfuchs Vulpes vulpes in freier Wildbahn

Fuchsverhalten im Stadtleben: Streifgebiete, Aktivitätszeiten und Lautäußerungen

Wie Rotfüchse ihren Alltag in der Stadt organisieren, wann sie aktiv sind, welche Laute sie von sich geben und was bestimmte Verhaltensweisen bedeuten.

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Junger Rotfuchs

Koexistenz mit dem Stadtfuchs: Sachliche Hinweise für Anwohner

Was getan werden kann, wenn Füchse regelmäßig Gärten oder Hinterhöfe aufsuchen, welche Maßnahmen wirksam sind und welche Mythen über Stadtfüchse weit verbreitet sind.

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Steckbrief

Grundwissen über den Rotfuchs

Systematik und Verbreitung

Der Rotfuchs (Vulpes vulpes) ist das häufigste wild lebende Raubtier in Deutschland. Er gehört zur Familie der Hunde (Canidae) und ist auf nahezu allen Kontinenten verbreitet. In Deutschland besiedelt er sowohl ländliche als auch städtische Lebensräume.

Körperbau und Merkmale

Rotfüchse haben ein charakteristisches rötlichbraunes Fell, einen buschigen Schwanz (Lunte) mit weißer Spitze und spitze Ohren. Ihr Gewicht liegt zwischen 4 und 8 Kilogramm. Männliche Tiere (Rüden) sind geringfügig größer als weibliche (Fähen).

Ernährung

Rotfüchse sind Allesfresser. In der Stadt ernähren sie sich von Kleinsäugern, Vögeln, Insekten, Früchten und menschlichen Nahrungsmittelabfällen. Die Zusammensetzung ihrer Nahrung variiert stark je nach Saison und Verfügbarkeit.

Sozialstruktur

Rotfüchse leben in Deutschland in der Regel in Familiengruppen, die ein festes Territorium verteidigen. In städtischen Gebieten können die Territorien deutlich kleiner sein als im ländlichen Raum, da das Nahrungsangebot dichter ist.

Fortpflanzung

Die Paarungszeit (Ranz) fällt in den Januar und Februar. Nach einer Tragzeit von etwa 52 Tagen werden im März und April die Welpen geboren. Ein Wurf umfasst typischerweise drei bis sechs Jungtiere. Diese verlassen im Herbst das elterliche Revier.

Rechtlicher Status

Der Rotfuchs ist in Deutschland eine jagdbare Wildtierart und unterliegt dem Bundesjagdgesetz. Die Jagd ist an Schonzeiten und jagdrechtliche Voraussetzungen gebunden. In städtischen Gebieten gelten oft besondere Regelungen.

Häufige Fragen

Fragen und Antworten

Ist der Stadtfuchs gefährlich für Menschen?
Ein gesunder Rotfuchs greift Menschen nicht an. Füchse sind scheue Tiere, die Konfrontationen in der Regel vermeiden. Ein Fuchs, der sich tagsüber ungewöhnlich verhält, sehr zutraulich wirkt oder sich nicht durch Lärm verscheuchen lässt, könnte krank sein. In solchen Fällen sollte das zuständige Veterinäramt oder die Forstbehörde informiert werden.
Können Stadtfüchse Tollwut übertragen?
Deutschland gilt seit 2008 als tollwutfrei. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat Deutschland offiziell als frei von terrestrischer Tollwut eingestuft. Das Risiko einer Tollwutübertragung durch Füchse in Deutschland ist damit praktisch nicht vorhanden.
Was soll ich tun, wenn ich einen verletzten Fuchs finde?
Bei einem verletzten oder kranken Fuchs sollte das zuständige Veterinäramt der Gemeinde oder des Landkreises kontaktiert werden. Eine eigenhändige Aufnahme oder Versorgung des Tieres ist ohne spezielle Kenntnisse und Genehmigung nicht ratsam und kann rechtliche Konsequenzen haben.
Darf ich Stadtfüchse füttern?
Das Füttern von Füchsen ist in einigen deutschen Gemeinden durch lokale Satzungen eingeschränkt oder verboten. Unabhängig von der Rechtslage ist das Füttern aus biologischer Sicht problematisch: Es gewöhnt die Tiere an Menschen, erhöht die Revierdichte und kann zu Konflikten führen.
Warum werden Füchse immer häufiger in Städten gesichtet?
Rotfüchse haben sich in vielen deutschen Städten seit den 1970er-Jahren dauerhaft etabliert. Gründe dafür sind das reichhaltige Nahrungsangebot, das milde Mikroklima der Städte, die Reduktion von Raubbejagung und die Verfügbarkeit geeigneter Rückzugsräume wie Gärten, Parks und Bahnanlagen.
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Informationen über Füchse in der Stadt

Dieses Informationsangebot richtet sich an Stadtbewohner in Deutschland, die mehr über den Rotfuchs als Nachbar in Wohngebieten erfahren möchten.

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